Prototherapie -Integrale Physikalische Medizin-
Prototherapie              -Integrale Physikalische Medizin-

Prototherapie ©

Einleitung



Evidence Based Medicine (EbM), QM und Wissenschaft sind mittlerweile für viele medizinische Berufe zu Reizwörtern geworden. Es entwickelten sich durch diese wichtigen Arbeitsgrundlagen Stilblüten ungeahnten Ausmaßes. Hier muss an alle Beteiligten appelliert werden, sich einen professionellen Umgang mit diesen Werkzeugen der methodischen Arbeit anzueignen. Die stetige Forderung alles Neue zu belegen muss damit verbunden werden, das Alte scheinbar Berechtigte ebenfalls zu erarbeiten und Belege zu erbringen.

EbM bedeutet: "Beweisgestützte Heilkunde". Das dürfte sich im medizinischen Bereich als sehr schwierig erweisen. Neben den anderen Bereichen der Medizin fehlen bei über 90 % der physiotherapeutischen Methoden die wissenschaftlichen Erklärungen über die Wirkungsweisen. Gerade in den „Königsdisziplinen der Physiotherapie“ ist ein eklatanter Mangel feststellbar. Dies ist ein unhaltbarer Zustand dem entschieden entgegen getreten werden muss. Die Reputation der Physiotherapie im medizinischen Umfeld wird zunehmend an diesen Fragestellungen gemessen werden und letztlich über einen Platz im deutschen medizinischen Sozialsystem entscheiden.

Aus dieser Feststellung heraus resultiert ein Auftrag an die Weiterbildungsträger: Sorgt für valide und releable Studien oder gebt diese in Auftrag. Geld wird mit dem bestehenden Zertifikatssystem genug verdient, und mit einem geringen Teil der erwirtschafteten Gelder könnte diese wichtige Grundlagenforschung betrieben werden. Hierbei sollte aus Rentabilitätsgründen ein gemeinsamer Auftrag aller Anbieter einer Fachrichtung an unabhängige Untersucher favorisiert werden.

Die momentan bestehenden Mode eigene Nachweise zu erbringen >Unsere Therapiemethoden sind wirksam<, sind nur ein kleiner Teil der noch fehlenden Beweisführung. Wir wissen um die Tatsache der Wirksamkeit aus unzähligen Behandlungen. Wir benötigen nur noch eine größere Anzahl valider standardisierter Dokumentationen. Es sollte daher keine weitere Ressourcenverschwendung von wissenschaftlich arbeitenden Personen geben die sich dieser Aufgabe widmen. Die Gretchenfragen für therapeutische Anwendungen sind jedoch: 

 

-Wie wirkt eine Methode und welche Erklärungen/Beweise gibt es dafür-

-Gibt es valide Indikationen, Kontraindikationen, Eingrenzung der Wirksamkeit-

 

Es scheinen sich jedoch fast alle Anbieter auf dem gewohnten und bisherigen System auszuruhen. Die Flut von evidenceschwachen Veröffentlichungen und dem fehlenden Interesse an solider, wert- und konfessionsfreien Untersuchungen nähren diesen Verdacht. So lange der Markt funktioniert wird partizipiert. Unterstützend wirkt für diese passive Haltung der Zwang, durch unser Kassensystem bedingt, Zertifikate bei der Stellensuche vorzuweisen.

 

Prototherapie 

Die Entwicklung der Prototherapie ging von Anfang an den wissenschaftlichen Weg. Die einzelnen Bausteine der Prototherapie wurden auf der Grundlage wissenschaftlicher Erklärungen und der Forschung entwickelt. Jede Teileinheit wurde zuerst grundlegend auf Evidence und Validität hin überprüft (eine wissenschaftliche Erklärung oder Beweisführung festgestellt) bevor sie mit der klinischen und empirischen Erfahrung verbunden wurde. So entstand eine belegbare Therapiekonzeption. Für die noch fehlenden Erklärungen weniger Teilbereiche gibt es zumindest theoretische Erklärungsmodelle welche ständig mit den neuesten wissenschaftlichen Forschungsergebnissen überprüft werden. Dabei wurde und wird streng auf die folgende Vorgehensweise geachtet.

In der normativen und deskriptiven Wissenschaft sollte versucht werden die nomothetischen und idiographischen Forschungsrichtungen und deren Ergebnisse zu verbinden. Danach sollte unter den Einflüssen beider Richtungen verschiedene Abstraktionsmodelle entwickelt werden. Aus den erhaltenen Ergebnissen werden sich dann Lösungsvorschläge ergeben, die wieder in den Kontext des Gesamten eingefügt werden können. Dabei führten Empirie und Theorie zu Deduktion-/Induktionsschritten und zur Thesenbildung, welche dann Gegenstand der wissenschaftlichen Untersuchung/Überprüfung wird. 

 

Mit dieser Vorgehensweise wurde das relevante Wissen über die wechselseitige Verbindung und Wirkungen auf physischer und neuronaler Ebene mit dem gesamten Wissen über biologische Funktionen/Reaktionen in Relation gesetzt. Dabei war es oft nötig, dass zuerst über eine Abduktion eine relevante Induktion erreicht wurde um dann zu einer praktikablen Deduktion zu gelangen.

 

Mit Stolz können wir sagen:

Bisher musste kein einziger Bestandteil der Prototherapie auf Grund neuerer Forschungsergebnisse geändert/verändert werden. Wir erhalten durch neue Untersuchungsmethoden und Forschungsergebnisse immer mehr Beweise/Bestätigungen, z. B. durch moderne Untersuchungsmethoden und auch zunehmend durch bildgebende Untersuchungen. 

Durch mehrere neue Forschungsergebnisse wurden Nachweise erbracht, welche die letzten neuro-biologischen Fragen beantwortet haben und die Relevanz dieser gesamtheitlichen Methodik bestätigen.

 

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