Prototherapie -Integrale Physikalische Medizin-
Prototherapie              -Integrale Physikalische Medizin-

 

2. Medizinisch Methodische Analyse (MA)

  

Über die Evolution und der Entwicklung des Körpers aus den drei Keimblättern (Ektoderm, Mesoderm und Entoderm) gibt es nachweislich Zusammenhänge der einzelnen Körperbestandteile. Diese einzelnen Bestandteile bilden mit ergänzenden Einzelfunktionen der Strukturen/Organen die Funktionseinheit Körper. Physisches Korrelat dieser Zusammenhänge bilden die einzelnen Segmente mit ihrer Einteilung in: 

Dermatom

Myotom 

Enterotom

und Sklerotom

 

Um die Gesamt- und Einzelfunktion aufrecht zu erhalten werden dazu Informationen im Gewebe (paracrin) und über das neuronale System (Rezeptoren, Afferenzen, Efferenzen) weitergeleitet und beantwortet. Dieser stetige Informationsfluss dient dem Abgleich von „Ist“ und „Soll“ und passt den Körper auf alle möglichen Veränderungen an. Dies kann natürlich nur in einem physiologischen Rahmen geschehen. A-physiologische und pathologisch wirkende Noxen können zwar größtenteils kompensatorisch reguliert werden, aber die Grenzen des biologisch Möglichen dürfen nicht langfristig überschritten werden. 

Sollten die Grenzen dennoch überschritten werden können die gleichen Wege, welche die Gesamtfunktion des Körpers normalerweise harmonisieren und ökonomisieren, auch störend d.h. einen negativ wirkendenden Einfluss ausüben. Dies kann dann zu verschiedenartigen „Problemen/Symptomen“ führen.  

Sollte die lokale Ebene der Störung (lokales Problem) verlassen werden und sich eine neuronale Beteiligung einstellen, können überall dort, wo segmentale Zusammenhänge bestehen, funktionelle Störungen und später auch strukturelle Veränderungen auftreten. Über das Additionsprinzip oder dem Kumulationsprinzip können sich die Störungen in all den segmental und multisegmental verbundenen Körperbereichen einstellen. Sie bilden dann eine so genannte Ereigniskette. Solche Veränderungen in der Ereigniskette kann man als -Sekundäre Hyperalgesien- physisch nachweisen. 

Als zuverlässiges diagnostisches Medium hat sich die Haut erwiesen. Die obere Hautschicht entwickelt sich aus dem ektodermalen Keimblatt und reagiert bei einer neuronalen Veränderungen immer mit. 

Bei vielen Störungen im Praxisalltag tritt daneben noch das Phänomen der Überlagerung ein. Bewusst ist jedoch meist nur das gerade dominante Symptom. Und dies führt dann häufig zu einer Behandlung der aktuellen/bewussten Folgeerscheinungen dieser Ereigniskette. Vielen Therapeuten ist der folgende Umstand bekannt: 

Behandelt man erfolgreich ein Symptom wird die Überlagerung wegfallen und ein anderes Symptom (an einer anderen Stelle des Körpers) tritt zu Tage, oder es kommt in einer nicht zu definierbaren Zeitspanne zu einem Rezidiv.  

Diese Phänomene treten dann zu Tage, wenn eine primär verursachende Störung weiterhin besteht und damit eine endgültige Heilung/Regulierung verhindert wird. Über diese Ausbreitungswege können sich unterschiedliche Körperbereiche an der Veränderung beteiligen. Im Extremfall kann sich bei einer hohen emotionalen Beteiligung eine so genannte Fibromyalgie (Psycho-soziales Syndrom mit physischen Symptomen) entwickeln.  

Die medizinisch Methodische Analyse ermöglicht über eine genau Anamnese (bis in die Kindheit) und einer physischen Untersuchung eine Analyse der störenden Teilbereiche. Im zweiten Schritt werden dann die neurologischen Zusammenhänge festgestellt. Das Ergebnis führt im dritten Schritt dazu, dass über ein Testverfahren (mit Re-Test) die primäre Störung (Täter) ermittelt werden kann. 

Diese primäre Veränderung stellt den kausalen Ansatz der weiteren therapeutischen Schritte dar. Dabei können funktionelle Störungen oder Pathologien des Bewegungsapparates, der Organe, des cranio-mandibulären Bereiches und des psychischen/emotionalen Systems festgestellt werden. Aus diesen Gründen ist zwingend eine enge Zusammenarbeit mit Internisten, HNO-Ärzten, Orthopäden, Zahnärzten und Psychologen anzustreben.  

In geschulten Gruppen wurde in vergleichenden Testreihen eine Übereinstimmung bei der Analyse der verursachenden Struktur von durchschnittlich 94 % festgestellt. Damit stellt die Methodische Analyse eine hoch valide und releable Untersuchungsmethode dar.

 

Zielsetzung der Kurseinheit:

 

Über ein methodisches Vorgehen im Ausschlussverfahren wird ein möglicher Zusammenhang anamnestisch und palpatorisch ermittelter Störungen festgestellt. Damit eine für alle Folgeschäden verantwortliche Störung ermittelt werden kann. Nachdem sie therapeutisch behandelt wurde, werden weiterführende fall- und strukturbezogene Behandlungsschritte entwickelt und durchgeführt.

Sollte es sich um eine Veränderung im Sinne einer lokalen Störung ohne segmentale oder multisegmentale Verschaltung handeln, wird dies ebenfalls ermittelt und eine entsprechende Therapie kann eingeleitet oder durchgeführt werden.

 

 

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